Mimikry: Das ist kein Schlangenkopf.

Woher wissen Tiere, wie sie optische Details anderer Lebe­wesen exakt nach­ahmen können?

Die Evolu­tion bietet „Pro­gramme” an, die große Rät­sel aufgeben.

Nicht nur Menschen lassen sich von dem Ver­halten und dem „Design” anderer Lebe­wesen inspi­rieren.

Die Raupe des Fal­ters Hemeroplanes triptolemus ahmt perfekt einen Schlangen­kopf nach und imitiert sogar die Reflexe in den „Augen“. Dieses Tier­chen hat im Laufe seiner langen Ent­stehungs­geschichte gelernt, seinen Kör­per so zu gestal­ten und zu bewegen, dass den Fress­feinden kommuni­ziert wird, es sei eine große, gefähr­liche Schlange.

Das Foto unten stammt von Andreas Kay, (☽Bildlink).

Es han­delt sich hier nicht um „Tarnung/­Mimese“, wie zum Bei­spiel bei Gespenst­schrecken, sondern das Vor­täuschen eines gefähr­lichen Geg­ners, („Batesische Mimikry“).

Snake-mimic caterpillar, Hemeroplanes triptolemus, Sphingidae

Mehr dazu:

☽nationalgeographic.de

☽spektrum.de

spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/biokommunikation/

☽starfish.ch

☽global.mongabay.com